#2025 - Räume der Stille / Spaces of Silence
Artists: Yuki
#Kunst im Dialog von Licht, Schatten und Zeit
Die künstlerische Haltung ist geprägt von einer tiefen Wertschätzung für die Verbindung von Tradition und Gegenwart. Dabei steht die japanische Philosophie, insbesondere Konzepte wie „Ma“ (der Raum zwischen den Dingen) und „Wabi-Sabi“ (die Schönheit des Unvollkommenen und Vergänglichen), im Zentrum der Inspiration. Diese Prinzipien fließen subtil in die Arbeit ein und verleihen den Werken eine meditative Ruhe und eine bewusste Reduktion auf das Wesentliche.
Die Malereien entwickeln sich in eine minimalistische Richtung, die nicht nur durch formale Einfachheit besticht, sondern auch durch eine vielschichtige Tiefe, die zum Verweilen und Nachdenken einlädt. Die Werke schaffen Räume, in denen Stille und Bewegung, Sichtbares und Unsichtbares in einem sensiblen Gleichgewicht stehen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der künstlerischen Haltung ist das bewusste Spiel mit Licht und Schatten, das sowohl in der Bühnenbild-Ausbildung als auch in der Malerei eine zentrale Rolle spielt. Dieses Wechselspiel unterstützt die Idee, dass Kunst nicht nur gesehen, sondern auch gefühlt und erlebt werden soll.
Wenige Worte, viel Raum.
Dr. phil. Ruth Wessel
#Art as a dialogue between light, shadow and time
Her artistic approach is characterised by a deep appreciation for the connection between tradition and the present. Japanese philosophy, particularly concepts such as ‘Ma’ (the space between things) and ‘Wabi-Sabi’ (the beauty of the imperfect and the transient), lies at the heart of her inspiration. These principles flow subtly into her work, lending the pieces a meditative calm and a conscious reduction to the essential.
The paintings evolve in a minimalist direction, captivating not only through formal simplicity but also through a multi-layered depth that invites the viewer to linger and reflect. The works create spaces in which stillness and movement, the visible and the invisible, exist in a delicate balance.
Another key aspect of the artist’s approach is the deliberate interplay of light and shadow, which plays a central role in both her training in stage design and her painting. This interplay reinforces the idea that art is not merely to be seen, but also to be felt and experienced.
Few words, endless space.
Dr. phil. Ruth Wessel